Das Foto zeigt die Hand eines der kenianischen Experten mit einer der gesammelten Belegpflanzen.©Schultz et al. 2026
Publikation

Geteiltes Heilpflanzenwissen?

Wenn wilde Elefanten am kenianischen Mount Elgon krank sind, suchen und fressen sie offenbar gezielt bestimmte Heilpflanzen. Sie greifen dabei auf viele derselben Arten zurück, die auch die Menschen in der Gegend zu medizinischen Zwecken nutzen. Eine Studie des BNITM zeigt, wie eng Tiergesundheit, menschliche Gesundheit und der Schutz tropischer Lebensräume zusammenhängen.

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Das Foto zeigt ein helles Gebäude mit grünen Bäumen im Hintergrund. Im Vordergrund ist ein großer brauner sich verzweigender Baumstamm zu sehen.©BNITM
Publikation

Schistosomiasis: Kleine Kinder früher erreichen

Schon vor dem Schulalter können sich Kinder mit Schistosomiasis infizieren – doch Behandlungsprogramme erreichen häufig erst Schulkinder. Eine Studie des BNITM und seiner Partner in Madagaskar zeigt, wie sich die Behandlung auch für die Jüngsten in bestehende Gesundheitsangebote integrieren lässt. Die Ergebnisse liefern eine Grundlage, um nationale Behandlungsprogramme für jüngere Kinder zu öffnen.

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Das Bild zeigt eine Forscherin, wie sie Stechmücken in einem Glasröhrchen beobachtet.©BNITM | Dino Schachten
Publikation

Neues KI-Tool zur Bestimmung von Stechmückenarten

Forscher des BNITM haben eine KI-gestützte Software entwickelt, die Stechmückenflügel automatisch vermisst und daraus die Art ableitet. Sie arbeitet schnell, reproduzierbar und so präzise wie ein geübter Mensch am Mikroskop. Und: Die Ergebnisse sind besser vergleichbar.

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Logo mit den blauen Großbuchstaben „FACT“. Eine stilisierte violette Stechmücke sitzt auf den Buchstaben „C“ und „T“. Weißer Hintergrund.©FACT
Forschungsprojekt

Eine Therapie gegen zwei lebensbedrohliche Infektionen

Schwere Malaria und bakterielle Blutstrominfektionen gefährden besonders Kinder in Ländern südlich der Sahara. Im internationalen FACT Projekt entwickelt das BNITM mit Partnern aus Europa und Afrika eine Kombination aus drei bewährten Wirkstoffen. Klinische Studien sollen zeigen, wie gut die Therapie wirkt und wie sicher sie ist. Gefördert wird das Projekt mit rund 10 Millionen Euro.

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Das Foto zeigt den fast voll besetzten Hörsaal des BNITM. Vorne steht eine Rednerin am Pult, im Hintergrund sieht man eine Folie der Präsentation.©BNITM | Dino Schachten
Infoveranstaltung am 30.09.2026

Wo Wissenschaft auf Einsatz trifft

Erhalten Sie Einblick in die erfolgreiche Kooperation zwischen BNITM, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Referent:innen der drei Institutionen berichten, wie klinische Expertise, tropenmedizinische Forschung und der Sanitätsdienst der Bundeswehr gemeinsam Fortschritte erzielen.

Bitte hier zur Veranstaltung anmelden

Aktuelles

Das Foto zeigt einen kenianischen Ranger von hinten. In der Ferne einige Elefanten.
Pressemitteilung

Afrikanische Elefanten und Heilpflanzen: Lokales Wissen liefert Hinweise auf mögliche Selbstmedikation

Wildlebende afrikanische Elefanten im kenianischen Mount-Elgon-Gebiet scheinen bestimmte Pflanzen auszuwählen, wenn sie offenbar krank sind.…

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Das Foto zeigt eine Gruppe von sieben Kindern auf einem grünen Feld in Madagaskar.
Mitteilung

Vorschulkinder erreichen und Schistosomiasis behandeln: Eine Studie aus Madagaskar zeigt einen praktikablen Weg

Kinder können sich schon lange vor dem Schuleintritt mit Schistosomiasis infizieren, dennoch konzentrieren sich Behandlungsprogramme oft auf…

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Veranstaltungen

Fachveranstaltung
31.10.-01.11.2026

Auffrischkursus Aktuelle Tropenmedizin II 2026

Aktuelle Entwicklungen in der Tropenmedizin, neue interessante Arbeiten von Forschenden des BNITM, Mikroskopierkenntnisse trainieren: All…

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Fachveranstaltung
2nd to 20th November 2026

Epidemiology & Control of Diseases in Outbreak Settings (EPICID)


This is a 3-week intensive course on the principles and methods of epidemiology and the way these inform the control of infectious diseases…

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Straße 74
D-20359 Hamburg

Tel.: +49 40 285380-0
(Telefonzentrale des Instituts)

E-Mail: bni@bnitm.de

Tel.: +49 40 285380-219
(für Patient:innen)

E-Mail: bni-ambulanz@uke.de

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