Grafik: Die intramuskuläre Immunisierung induziert eine geschlechtsabhängige CD64-Expression auf monozytären Zellen.©Biology of Sex Differences
Publikation

Warum Impfungen bei Frauen oft stärker wirken

Frauen zeigen nach Impfungen häufig eine stärkere Immunantwort als Männer. Eine Studie des BNITM liefert neue Hinweise auf einen möglichen Mechanismus: Monozyten mit dem Rezeptor CD64 kommen bei Frauen häufiger vor und sind aktiver. Diese Zellen spielen eine zentrale Rolle dabei, Impfstoffsignale an das Immunsystem weiterzugeben und könnten so zur stärkeren Wirkung beitragen.

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Auf dem Foto sind bunte Medikamentenpackungen auf dem Fußboden in mehreren Haufen gestapelt.©BNITM
Infoveranstaltung

07.05.2026 10:30-12:00 Uhr

Antimikrobielle Resistenzen (AMR) zählen zu den größten globalen Gesundheitsrisiken. Forschende des BNITM berichten in der öffentlichen Infoveranstaltung, wie der One Health-Ansatz neue Wege im Umgang mit AMR eröffnet. Einblicke gibt es u. a. in One Health-Forschung zu resistenten Bakterien in Afrika sowie in den Antibiotika-Verkauf in Subsahara-Afrika und mögliche Gegenmaßnahmen.

Weitere Infos und zur Anmeldung
Auf dem Foto sind drei Frauen zu sehen, die um einen Tisch herum sitzen und miteinander reden.©BNITM | Pia Rausche
Publikation

Was ist „normal“? Studie aus Madagaskar erweitert das Verständnis vaginaler Gesundheit

BNITM-Forschende haben erstmals umfassend die vaginale Mikrobiota von Frauen im reproduktiven Alter in Madagaskar untersucht und damit eine wichtige Datenlücke geschlossen. Die Studie analysiert zudem Zusammenhänge mit häufigen Infektionen wie HPV und Schistosoma haematobium. Die Ergebnisse erschienen im Journal of Infectious Diseases.

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Das Foto zeigt 5 Frauen um eine Glove box.©iACE Global Health
Forschungsförderung

BNITM wirbt mehr als 9 Mio. Euro Drittmittel für globale Gesundheitsforschung ein

6 Projekte, mehr als 9 Mio. € Förderung: Im Global Health Protection Programme (GHPP) des Bundesgesundheitsministeriums arbeiten BNITM-Forschende gemeinsam mit Partnerinstitutionen weltweit an der Überwachung gefährlicher Erreger, Strategien gegen Antibiotika- und Malariaresistenzen sowie Trainingsprogrammen für das Management von Krankheitsausbrüchen. Die Bewilligung ist ein wichtiges Signal in Zeiten von Mittelkürzungen für globale Gesundheit.

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Auf dem Foto sind vier Personen von hinten zu sehen, wie sie ein feststeckendes Motorrad durch Schlamm schieben.©BNITM | Sung Joon Park
Publikation

Eine Reise zwischen zwei Ebola-Ausbrüchen

Kann die Reise eines einzelnen Menschen zur Spur zwischen zwei Ebola-Ausbrüchen werden? Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) untersuchten gemeinsam mit Partner:innen in der DR Kongo, ob die Mobilität eines bislang nicht registrierten Ebola-Überlebenden eine mögliche Verbindung zwischen dem Ausbruch in Likati (2017) und dem großen Ausbruch in Ituri/Nord-Kivu (2018–2020) erklären könnte.

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Aktuelles

Das Foto zeigt eine Forscherin im Labor beim Pipettieren.
Mitteilung

Warum Impfungen Frauen oft besser schützen

Impfstoffe schützen Frauen oft besser als Männer: Frauen bilden nach einer Impfung häufig mehr Antikörper und reagieren insgesamt stärker…

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Fotocollage mit costa-ricanischen Landschaften: Regenwald, offene Wälder, Strände
Kurzmitteilung

Neue Laborgruppe „Infektionen und Klimadynamiken“ unter Leitung von Dr. Andrea Molina eingerichtet

Der Klimawandel verändert auch das Infektionsgeschehen weltweit. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat deshalb die…

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Veranstaltungen

Fachveranstaltung
21.-22.03.2026, 25.-26.04.2026

Basisseminar Reisemedizin 2026

Teil 1: 21.-22.03.2026, Teil 2: 25.-26.04.2026

Dieser praxisorientierte Kursus macht Ärztinnen und Ärzte fit für die Reiseberatung von…

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Fachveranstaltung
30 March to 26 June 2026

DTM&H 2026

Our classic course: The Diploma Course in Tropical Medicine and Hygiene has been running since 1905, equipping doctors with the skills they…

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Straße 74
D-20359 Hamburg

Tel.: +49 40 285380-0
(Telefonzentrale des Instituts)

E-Mail: bni@bnitm.de

Tel.: +49 40 285380-219
(für Patient:innen)

E-Mail: bni-ambulanz@uke.de

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