Grafik mit Stadien der Studie©Nature Microbiology
Publikation

Grundlagenforschung zu Malaria

Die proteomweite Profiling-Methode MAP-X zeigt in bisher nicht erreichter Detailtiefe, wie Proteine des Malariaparasiten in verschiedenen Entwicklungsstadien zusammenwirken. Die Technologie kombiniert thermisches Proteom-Profiling mit maschinellem Lernen und deckt bisher unbekannte Komplexe auf. Das schafft neues Verständnis für zentrale biologische Prozesse und liefert Ansatzpunkte für zukünftige Therapien – auch über Malaria hinaus.

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Gruppenfoto vorm CERMEL©BNITM
Forschungsprojekt

Malaria schneller erkennen

Ah statt autsch: Ein Speicheltest statt der bisher üblichen Blutentnahme soll die Malariadiagnose vereinfachen. Das internationale Kooperationsprojekt PROMISE untersucht, ob ein nadelfreier Schnelltest zuverlässig alle Malariaarten erkennen kann. Erste Studien laufen in Gabun. Ziel ist ein einfacher, bezahlbarer Test für den Einsatz in Regionen mit hoher Krankheitslast und überall, wo Blutentnahmen schwierig oder nicht akzeptiert sind.

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Elektronenmikroskopisches Bild von West-Nil-Viren©BNITM
Publikation

Wie Blutspenden helfen, das West-Nil-Virus früh zu entdecken

Ein Forschungsteam des BNITM hat eine neue Methode entwickelt, die das West-Nil-Virus selbst in winzigen Spuren in Blutspenden nachweisen kann und damit ein hochwirksames Frühwarnsystem ermöglicht. Die Daten zeigen auch, dass das Virus mehrfach nach Deutschland gelangte und sich regional etabliert hat. Die neue Technik stärkt die Gesundheitsüberwachung und hilft, kommende Ausbrüche frühzeitig zu erkennen.

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Zwei Fluoreszenzaufnahmen in magenta, grün und blau vom Malariaparasiten©BNITM | Spielmann
Publikation

Zellbiologie unter dem Mikroskop: Was Parasiten verbindet

Forschende aus Hamburg und München haben zeitgleich neue Details über die Zellarchitektur von Malaria- und Toxoplasmose-Erregern aufgedeckt. Die Teams von BNITM und LMU zeigen, wie Parasiten hochspezialisierte Transportsysteme nutzen, um in Wirtszellen zu überleben. Gemeinsam zeichnen sie ein neues Bild davon, wie Parasiten alte Prinzipien an ihre eigene Biologie anpassen und mögliche Therapieansätze eröffnen.

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Grafik mit dem Logo der Londoner U-Bahn und einer Culex-Mücke auf weißem Hintergrund©BNITM
Publikation

„U-Bahn-Mücke“ älter als gedacht

Eine neue Studie widerlegt die Legende vom "London Underground Mosquito". Die Stadtmücke Culex pipiens molestus entstand nicht erst Mitte des 20.ten Jahrhunderts im U-Bahn-System Londons, sondern schon vor über 1.000 Jahren im alten Nahen Osten. Das zeigen Genanalysen eines internationalen Forschungsteams mit Beteiligung des BNITM. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin Science erschienen.

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Abgebildet sind sechs Stechmückenflügel, die in den Farben rot, gelb und blau eingefärbt sind.©2025 Nolte et al.
Publikation

Künstliche Intelligenz identifiziert Stechmückenarten anhand ihrer Flügel

Forschende des BNITM haben ein KI-basiertes System entwickelt, das Stechmückenarten anhand ihrer einzigartigen Flügelmuster mit einer Genauigkeit von über 98 % automatisch erkennt. So ist eine schnellere und bessere Überwachung von Stechmückenpopulationen möglich. Das ist wichtig, um frühzeitig warnen zu können und Krankheitsausbrüche von stechmückenübertragenen Erregern zu verhindern oder einzudämmen.

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Aktuelles

Schwarz-weiße Grafik: Proteinkomplexe finden sich zu Clustern zusammen.
Mitteilung

MAP-Xing der Malaria-Proteinkomplexe

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Bozdech-Labors an der Nanyang Technical University in Singapur und des…

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Foto von fünf Personen im Labor. Sie lächeln freundlich in die Kamera.
Mitteilung

Spucken statt stechen

Malariatests anhand von Speichel- statt Blutproben – das ist die Vision eines länderübergreifenden Forschungskonsortiums, das heute erstmals…

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Veranstaltungen

Fachveranstaltung
10th to 28th November 2025

Epidemiology & Control of Diseases in Outbreak Settings (EPICID)

This is a 3-week intensive course on the principles and methods of epidemiology and the way these inform the control of infectious diseases…

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Öffentliche Veranstaltung, Fachveranstaltung
31.01.2026

Tag der Reisegesundheit

Nicht verpassen! Ein Veranstaltungsmuss in Ihrem Kalender!

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Straße 74
D-20359 Hamburg

Tel.: +49 40 285380-0
(Telefonzentrale des Instituts)

E-Mail: bni@bnitm.de

Tel.: +49 40 285380-219
(für Patient:innen)

E-Mail: bni-ambulanz@uke.de

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